| Editorial April 2010 |
| von: Ralf Makrutzki |
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Die EU-Kommission hat mit Europa 2020 eine Strategie vorgestellt, die beschreibt, „was wir heute und morgen tun müssen, um die Wirtschaft auf den richtigen Weg zu bringen.“ EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zufolge wird sie Europa helfen, eine neue Wachstumsphase zu erreichen.
Intelligent, nachhaltig und integrativ: Europa erneuert sich, drei Schlüsselelemente stehen im Zentrum der Strategie Europa 2020:
Diese Offensive für Wachstum und Arbeitsplätze müsse von der höchsten politischen Ebene getragen werden. Maßnahmen auf EU-Ebene und Initiativen der Mitgliedstaaten sollten sich ergänzen und Lehren aus der Krise gezogen werden : „Die Krise hat grundlegende Probleme und schädliche Tendenzen offengelegt, die wir nicht länger ignorieren können“, sagte Barroso. „Europa hat ein Wachstumsdefizit, das unsere Zukunft gefährdet. Wir müssen entschlossen unsere Schwächen angehen und Nutzen aus unseren vielen Stärken ziehen. Gewinnen können wir dabei nur, wenn sich alle Akteure in Europa einbringen.“ Eine der Lehren aus der weltweiten Wirtschaftsund Finanzkrise bestehe darin, dass künftig kein Mitgliedstaat mehr globale Herausforderungen im Alleingang lösen könne. Die Strategie Europa 2020 ist eine Vision für die europäische soziale Marktwirtschaft im nächsten Jahrzehnt mit folgenden konkreten Zielen
Das sind in der Tat heere Ziele; uns fehlt lediglich ein Hinweis darauf, dass die EU den wildgewordenen und globalisierten Turbokapitalismus samt seines Krebsgeschwürs des ungeregelten Finanzmarktes entsprechend an die Kandare zu nehmen hat! Findet mit besten Grüssen
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