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Das EU-Programm „Jugend in Aktion“ hilft Jugendlichen, ihre Sprachkenntnisse und Berufschancen zu steigern. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte europaweite Umfrage unter 4.550 Jugendlichen, Jugendbetreuern und Jugendorganisationen, die bei „Jugend in Aktion“ mitgemacht hatten.
So konnten 59 Prozent der befragten Teilnehmer ihre Sprachkenntnisse erweitern und zwei Drittel gehen davon aus, dass sie aufgrund der gewonnenen Erfahrungen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern konnten.
Jugend in Aktion steigert nicht nur die Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen, sondern ermutigt sie auch, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen. So sind 86 Prozent der Befragten der Auffassung, dass sie soziales Handeln gelernt haben. Über 90 Prozent geben an, dass sie jetzt die kulturelle Vielfalt in Europa aktiver unterstützen.
Auch die Beteiligung an der Europawahl 2009 lag unter den befragten Teilnehmern bei 60 Prozent, während im Durchschnitt nur 29 Prozent der jungen Europäer zur Wahl gingen.
Unter den Jugendbetreuern vertreten 88 Prozent die Ansicht, dass sie durch das EU-Programm ein Fachwissen erworben haben, das sie sich im Rahmen nationaler Projekte nicht hätten aneignen können. Fast einhellig sind sie der Meinung, dass sie nun in Zukunft darauf achten werden, noch besser die internationale Dimension in ihre Arbeit einzubeziehen.
„Jugend in Aktion“ fördert Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen sowie den europäischen Freiwilligendienst.
Das Programm verfügt für die Jahre 2007 bis 2013 über einen jährlichen Gesamtetat von rund 140 Millionen Euro. Damit werden mehr als 7.000 Projekte unterstützt, an denen mehr als 130.000 Personen beteiligt sind.
Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei benachteiligten Jugendlichen geschenkt werden; eine schwierige Aufgabe, die EUROCIRCLE in Marseille seit Jahren umsetzt: So hat Eurocircle Marseille in 2009 insgesamt 100 JAMOs (Jeunes avec moins d’opportunités = benachteiligte Jugendliche) koordiniert, 45 als Aufnahmeorganisation, darunter 10 europäische Freiwillige, 25 rumänische Jugendliche im Rahmen von Amicus und 10 Jugendliche im Rahmen von interkulturellen Jugendbegegnungen. Weitere 55 benachteiligte Jugendliche konnten von Marseille aus europa - und weltweit entsendet werden, darunter 28 europäische Freiwillige und 27 Jugendliche im Rahmen von interkulturellen Jugendbegegnungen. In 2010 sind wir bereits auf dem besten Weg, mindestens dieses Niveau zu halten, eventuell sogar zu erhöhen.
Die nächsten News - und auch unsere sonstigen vielschichtigen Aktivitäten – werden in unseren neuen Büroräumen in der 47, rue du Coq, 13001 Marseille realisiert werden und wir hoffen, nach unserem Umzug und den notwendigen technischen Umstellungen relativ zügig erreichbar und für Sie da zu sein. Wir verbleiben mit den besten Grüßen bis zur Sommer-Doppelausgabe,

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