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"Jugend für Europa", das EU-Jugendprogramm feiert im Februar 20-jähriges Jubiläum. Seit 1989 konnten damit allein in Deutschland rund 300.000 meist 15- bis 25-jährige Mädchen und Jungen in mehr als 22.000 Projekten gefördert werden. Heute läuft mit "Jugend in Aktion" bereits die fünfte Programmgeneration: Insgesamt 885 Millionen Euro stehen bis zum Jahre 2013 bereit, von denen Jugendliche in 31 Ländern profitieren werden. Nach Deutschland fließen rund 82 Millionen Euro.
Studie zu den Erfolgen von ERASMUS: Was wäre die europäische Hochschulbildung ohne das Erasmus-Programm? Laut einer neuen Studie, die von der EU-Kommission vorgelegt wurde, ist das "Erasmus-Programm für Mobilität und Zusammenarbeit in der Hochschulbildung" ein stark prägendes Element in der europäischen Hochschullandschaft geworden. Das Programm hat nicht nur wie kein anderes Europas Studenten mobil gemacht – rund zwei Millionen Studenten haben seit 1987 teilgenommen. Es trägt auch zur Verbesserung, Öffnung und Modernisierung sowohl der Hochschulen als auch der Bildungspolitik bei."Das Erasmus-Programm war der Anstoß für einige der größten Reforminitiativen im europäischen Hochschulwesen der Gegenwart", sagte Ján Figel, EU-Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, bei der Vorstellung der Studie. "Erasmus hat den Weg geebnet für das Europäische System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen (ECTS) und für den `Bologna-Prozess´, in dessen Rahmen 46 europäische Staaten vereinbart haben, bis 2010 einen Europäischen Hochschulraum zu schaffen. Die neue Studie bestärkt mich in meiner Auffassung, dass das Erasmus- Programm, das in diesem Jahr sein 22-jähriges Bestehen feiern kann, in Zukunft noch erweitert werden sollte." Die Studie basiert auf einer Umfrage an den Hochschulen, Auslandsämtern und bei den Erasmus-Koordinatoren. Das wichtigste Ergebnis: Ohne Erasmus wären die Hochschulen in den Mitgliedstaaten, auf europäischer Ebene und im weltweiten Maßstab, weniger international ausgerichtet. Erasmus setzte auf vielen Gebieten ein System zur Anrechnung von Studienleistungen voraus und begünstigte die Einführung leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse. Das Programm wirkt sich positiv auf die Bildungspolitik aus, indem es beispielsweise Projekte für die Erprobung neuer Methoden zur Verbesserung der Leistung von Hochschuleinrichtungen fördert. Darüber freut sich berechtigterweise nicht nur die EU–Kommission, sondern auch Ihr Eurocircleteam und es verbleibt mit besten Grüssen bis zur Aprilausgabe
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