25 Juni

Permakultur auf Mallorca

Die Lieblingsinsel der Deutschen heißt es und Aliza hatte dort einen Platz ergattert! manchmal klappt sowas auch kurzfristig…
Es ging um ein Öko-Projekt mit viel Draußensein und Handanlegen. Aber so ein Freiwilligendienst ist ja nicht nur Arbeit. Man hat ja auch genügend Freizeit um alles Drumherum zu erkunden. Hier Alizes schöner Bericht:

 

Nach dem Abi habe ich gewusst das ich ins Ausland gehe und auf einer Farm tätig sein möchte. Ich wollte nach Spanien und habe dieses Permakultur Projekt auf Mallorca gefunden, für ein ganzes Jahr.
Die Finca in der ich tätig war, heißt Son Barrina. Ich habe zusammen mit zwei anderen Freiwilligen aus Deutschland zusammengewohnt.

Unsere Tätigkeiten waren meistens unter den Bäumen Gräser zu zupfen und das Bewässern. Die Tätigkeiten ändern sich aber je nach Jahreszeit, wir haben auch Bäume gepflanzt und die Löcher für diese angefertigt.
Zudem haben wir allgemein anstehende Aufgaben übernommen. Insgesamt haben wir genau sechs Stunden am Tag gearbeitet, meistens allein.

Wir haben z.B. Gemüse-Samen gesät und diese in unseren Garten gepflanzt. Nachdem diese gewachsen waren in einem speziell angefertigten Ort dafür.
Wir haben nämlich Rechteckballen (Heu) nebeneinandergelegt und oben dann Glasplatten raufgelegt, wie ein Häuschen mit Glasdach, damit wir dazwischen die Saatlinge haben konnten, da war es nämlich warm und feucht, also gute Konditionen für diese.

Die ersten sechs Monate haben wir einmal die Woche auf einer anderen Farm ausgeholfen, die Zeit hat mir sehr gefallen, da man auch einen Einblick darauf bekam, wie verschieden jeder seine Finca führt und wir bekamen jedes Mal Mittagessen, was immer sehr lecker war. Ich hätte mir jedoch gewünscht auch lokale Menschen kennenzulernen 🙂
Die zweite Hälfte des Aufenthalts haben wir ein persönliches Projekt angefertigt.
Ich habe aus Erde und Holzplatten in Form von einer großen Box, ein grünes Sofa gebaut. Auf die Oberfläche wären dann Grassamen gekommen, da es aber zu warm war, dass diese wachsen, konnte ich es dann nicht beenden.

Mallorca im allgemeinen ist wunderschön und ich kann sagen das ich mich jetzt recht gut auf der Insel auskenne und auf jeden Fall zurück kommen werde für die Insel, aber auch für die Freunde die ich hier gemacht habe.
Die ersten Monate hatte ich mich ein wenig allein gefühlt, danach habe ich jedoch Bumble Friends runtergeladen und Freundinnen gefunden mit denen ich mich super verstehe und ich kann mit Sicherheit sagen das ich Freunde fürs Leben gewonnen habe!
Ich habe in diesem Jahr sehr viel gelernt über mich selber und in Bezug auf Kommunikation mit anderen.
Durch diesen Aufenthalt habe ich den Mut gewonnen weiter zu Reisen auch durch mehr Selbstvertrauen. Aktuell sitze ich in Lissabon im Hostel und fahre heute Abend in den Süden um dort noch einen freiwilligen Dienst zu machen.

Ich danke fürs Lesen und empfehle jedem einen Auslandsaufenthalt zu machen! Viel Glück, und vielen Dank an ESK!