Join our environment team at Unis-Cité!
Ja,, und tatsächlich hatten wir 2 Freiwillige die sich dem Umwelt-Team bei Unis-Cité angeschlossen hatten! Wo genau? In Tours im schöne Loire-Tal.
Unser Freiwilliger Lasse hat einen interessanten Bericht geschrieben, er war nicht allein und konnte viele neue Netzwerke knüpfen,. Aber lest selbst.
Ich war für neun Monate in Tours, Frankreich. Gemeinsam mit Menschen aus der Stadt und anderen europäischen Freiwilligen haben wir Workshops gegeben und in unserer Freizeit sehr viel unternommen.
Unsere Arbeit bestand daraus, Workshops zu Umweltthemen zu erstellen und umzusetzen. Das konnten beispielsweise kleine Quizz und Rätsel, aber auch Brettspiele wie ein umfunktioniertes Monopoly sein.
Ziel war immer, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.
Um Workshoptermine zu verabreden, standen wir in Kontakt mit verschiedenen Partnern unserer Organisation, zum Beispiel Schulen und Altenheimen oder Sozialzentren. So konnte oder musste immer wieder neu überlegt und entsprechend der Zielgruppe die Workshops angepasst werden. Das große Ziel: Die Stadtgesellschaft über Umweltschutz zu sensibilisieren.
In der Woche haben wir an vier Tagen gearbeitet, Samstag bis Montag hatten wir bis auf Ausnahmen immer frei. Auch fünf Wochen Urlaub hatten wir, wobei diese durch unsere Organisation festgelegt wurden. So blieb aber stets genug Zeit, um neben der Arbeit die Stadt und Region kennenzulernen oder Abends feiern zu gehen.
Wir als fünfköpfiges Team aus Europäer:innen haben uns sehr sehr gut verstanden. Auch mit anderen europäischen Freiwilligen in Tours haben wir häufig etwas zusammen unternommen. Viele der Bekanntschaften aus Tours sind zu richtig guten Freundschaften geworden. Und auch wenn man sich jetzt nicht mehr täglich sieht, ist die Verbindung doch noch genauso stark.
Ich kann das Europäische Solidaritätskorps also jedem empfehlen, der einmal aus seinem gewohnten Umfeld rauskommen möchte. Wer ins europäische Ausland möchte, wird kaum ein besseres Programm als dieses finden: Die Unterbringung und ein ÖPNV-Ticket ist häufig schon bezahlt und es bleibt genug Geld für Essen und Freizeit übrig, ohne selbst draufzahlen zu müssen.
Ein letzter Punkt: Die meisten Teilnehmer:innen der südeuropäischen Ländern sind älter als wir. Dort ist üblich, zunächst zu studieren oder anzufangen zu arbeiten und dann später ins Ausland zu gehen. Falls ihr also „etwas älter“ seid, ist das Programm nach wie vor perfekt für euch!
